Für den CASHPOINT SCR Altach ging es im Rahmen der 17.Runde der tipico Bundesliga nach Wien. Gegen den SK Rapid Wien beließ es Altach Trainer Klaus Schmidt bis auf einer Position, fast bei der selben Erfolgself wie am vergangenen Samstag (3:0 Sieg gegen St. Pölten)  -  nur der wiedergenese Andreas Lienhart rückte für Valentino Müller in die Viererkette. 

Spielverlauf:

Der SCR Altach trat im Wiener Allianz-Stadion mit Anpfiff weg erwartungsgemäß defensivorientiert auf und überließ den Hausherren den Ballbesitz. Nach knapp zehn Minuten Spielzeit gelang den Gastgeber der erste Warnschuss. Rapid’s Murg setzte den Ball nach einer Joelinton Ablage über den Altacher Kasten. (11.)

Rapid drückend überlegen

Keine fünf Minuten später verbuchte der Rekordmeister nach einem Sololauf von Schaub die nächste Tormöglichkeit – der Offensivmann legte auf Kvilitaia, der den Ball im 1vs.1  Duell gegen SCRA Keeper Martin Kobras nicht auf das Tor brachte. (14.) Die Rheindörfler blieben mit ihren Offensivaktionen zumeist schon vor dem gegnerischen Strafraum hängen.

Pausenstand im Allianz-Stadion: 0-0

Auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs blieben die spielstarken Rapidler die überlegenere Mannschaft. So verpassten Kvilitaia und Joelinton  aus kurzer Distanz die Führungsmöglichkeit für die Gastgeber. Zuvor sorgte Bernard Tekpetey mit einem ungefährlichen Freistoß für den 1. Altacher Torschuss im Spiel (20.). Quasi mit dem Halbzeitpfiff kam der Rekordmeister nach einem Eckball zur besten Torchance – der freistehende Kvilitaia köpfte das runde Leder neben das Tor. (45.) Somit ging es für beide Mannschaften torlos in die Halbzeitpause.

SCRA kommt besser aus der Kabine

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich unsere Rheindörfler präsenter sowie deutlich aktiver und verbuchten in der 47. Minute ihre erste dicke Tormöglichkeit. Louis Ngwat-Mahop konnte beim Eckball eine missglückte Faustabwehr von Strebinger nicht ausnutzen. Auch bei der nächsten Altacher Offensivaktion stand der Rapid Torhüter im Fokus. Der Keeper verschätzte sich bei einer flachen Hereingabe von Andi Lienhart – der SCRA hatte Pech – denn der Ball prallte nur an den Pfosten. Im direkten Gegenzug setzte Rapid Kapitän Schwab einen Kopfball an die Latte. (54.)

Rapid geht in Führung

Die Offensiv-Maschinerie des Rekordmeister kam auch über weite Strecken des zweiten Durchgangs zum Laufen. Während die Schmidt-Elf weiterhin defensiv kompakt agierte und mit einem schnellen Umschaltspiel versuchte, die gegnerische Abwehr zu knacken, kamen die Hütteldorfer immer wieder nach blitzschnellen Vorstößen zum Abschluss. In der 72. Minute verwandelte Schaub nach einem Angriff zum nicht unverdienten 1:0 Führungstreffer für das Heimteam.

SCRA startet Aufholjagd

Fünf Minuten nach dem Führungstreffer der Djuricin-Elf gelang Kapitän Philipp Netzer, Hannes Aigner und Co. der Ausgleichtreffer. Ein Querschläger landete im Strafraum vor den Füßen von Altach-Routinier Aigner -  dieser zog ab – scheiterte aber an der Handabwehr von Petsos. Schiedsrichter Manuel Schüttengruber pfiff folgerichtig auf Torraub und damit auf Strafstoß und verwies den Rapid-Spieler mit Rot vom Platz. Torjäger Hannes Aigner verwandelte sicher zum zwischenzeitlichen 1-1 (77.)

In den Schlussminuten der Begegnung, spielte sich eine ähnliche Szene im Strafraum der Wiener ab, wie vor dem Strafstoß zum 1:1. Diesmal behinderte Rapid’s Bolingoli unsere Nummer 9, Christian Gebauer, mit einem Foulspiel am Abschluss und musste ebenfalls mit Rot vom Platz. Den fälligen Foulelfmeter ließ sich Hannes Aigner nicht nehmen und verwandelte trocken zum 2:1 Siegestreffer. Mit dem 2:1 Sieg siegten die Rheindörfler erstmals wieder nach 2014 beim Rekordmeister.

Mit dem Auswärtsdreier im Rücken, steht dem CASHPOINT SCR Altach am Samstag das nächste Spitzenspiel bevor. Trainer Klaus Schmidt und seine Schützlinge treffen in der heimischen CASHPOINT Arena auf  Bullen-Verfolger SK Sturm Graz und gieren nach dem nächsten Erfolg.  

SK Rapid Wien vs. CASHPOINT SCR Altach 1:2 (0:0)
Mittwoch, 29.11.2017, 20:30 Uhr

Tore: 1:0 (72.) Schwab; 1:1 (77./FE) Aigner; 1:2 (90./FE) Aigner