Der CASHPOINT SCR Altach verliert sein Auftaktspiel gegen den LASK, trotz kämpferisch ansprechender Leistung, mit 0:1 (0:1). Wiesinger erzielt das Goldtor für die Linzer.

In seiner Startformation stellte Cheftrainer Damir Canadi, im Vergleich zur Vorwoche, viermal um und verhalf Lukas Prokop, Sandi Krizman sowie Felix Strauss zu ihrem Bundesliga-Debüt.

Der SCRA fand gut in die Partie und war von Beginn weg die aktivere Mannschaft. Dass man sich keineswegs vor dem Favoriten aus der Stahlstadt verstecken wollte, bewies auch die erste Annäherung an das Linzer Tor. Thurnwald sah, dass Alexander Schlager weit vor seinem Gehäuse postiert war und versuchte ihn von der Mittellinie zu überlupfen.

Riesen Chance

Auch wenn der gute Gedanke in der Umsetzung nicht ganz funktionierte, präsentierte sich der SCRA anschließend selbstbewusst und fand in Minute 17 die erste Riesenmöglichkeit vor. Zwei Ex-Linzer sorgten beinahe für die Altacher Führung. Beinahe, weil Dominik Reiter, nach sensationeller Übersicht von Stefan Haudum, im eins gegen eins mit Alexander Schlager um wenige Zentimeter zu weit links zielte.

Seine Premiere feierte der VAR in der CASHPOINT Arena und nach relativ genau einer halben Stunde kam er dann auch erstmals zum Einsatz. Goiginger hatte die Gäste nach Steilpass vermeintlich in Führung gebracht, stand dabei aber klar im Abseits und wurde zurecht zurückgepfiffen. Der Video-Referee bestätigte die Entscheidung des Schiedsrichter-Trios.

Wiesinger bringt LASK in Front

Sechs Minuten später gingen die Linzer dann aber doch in Führung. Wiesinger fasste sich nach einem Einwurf aus knapp 30 Metern ein Herz und ließ Tino Casali mit seinem Geschoss ins linke untere Eck keine Abwehrchance. Bis zum Pausenpfiff hatten die „Athletiker“ dann das Kommando über das Spiel, richtig gefährlich wurde es aber nur in Minute 44, als sich Casali gegen Karamoko auszeichnen konnte.

Den Schwung konnte der LASK mit in die zweite Halbzeit nehmen und fand gleich in den Anfangsminuten einige gute Tormöglichkeiten vor. Michorl und Karamoko zweimal vermochten aus aussichtsreicher Position aber nicht zu treffen.

Dreifachtausch in Minute 60

Eine gute Stunde war gespielt, als Damir Canadi dann seine ersten Veränderungen auf dem Platz vornahm. Mit Csaba Bukta, Emanuel Schreiner und dem nächsten Bundesliga-Debütanten Noah Bischof kamen drei neue Kräfte. Für Stefan Haudum, Dominik Reiter und Atdhe Nuhiu war der Arbeitstag beendet. Indes ergoss sich über der CASHPOINT Arena ein heftiges Gewitter.

Bei strömendem Regen sollten die Neuen aber keine drei Minuten brauchen, um gleich gefährlich vors Linzer Tor zu kommen. Noah Bischof sah den einlaufenden Csaba Bukta, der erst im allerletzten Moment entscheidend gestört wurde. Thurnwald kam dann zwar noch zum Abschluss, zielte aber über das Tor der Gäste.

Casali hält den SCRA im Spiel

Gute 20 Minuten vor Schluss nahm Damir Canadi dann einen weiteren Wechsel vor: Für den starken Kapitän Philipp Netzer kam mit Marco Meilinger neue Offensivpower. Gefährlich wurde es dann aber zunächst wieder auf der anderen Seite. Raguz prüfte Casali mit einem Kopfball aus kurzer Distanz und fand im glänzend reagierenden SCRA-Goalie seinen Meister.

Nach 80 sehr fleißigen Minuten ging dann auch das Bundesligadebüt von Lukas Prokop zu Ende. Daniel Nussbaumer war der letzte Trumpf, den Damir Canadi aufs Feld schickte. So richtig fruchtete die Altacher Schlussoffensive aber nicht mehr. Die beste Aktion hatte noch Csaba Bukta, dessen Hereingabe ein Linzer aber aus der Gefahrenzone bugsieren konnte und so endgültig den 0:1-Endstand einzementierte.  

CASHPOINT SCR Altach vs. LASK 0:1 (0:1)
Samstag, 24.07.2021, 17:00 Uhr
CASHPOINT Arena, 3.728 Zuschauer

Tore: 0:1 Wiesinger (36.)