Die erste Pflichtspielwoche im neuen Jahr hat es in sich. Nur drei Tage nach dem Auftakt am Sonntag gegen Salzburg trifft der SCR Altach am Mittwochabend auswärts auf die WSG Tirol (18:30 Uhr).

Die Ausgangslage vor dem West-Duell ist eine eindeutige. Der SCRA steckt mit nur acht Zählern im Tabellenkeller fest und braucht unbedingt Punkte, um sich Luft zu verschaffen. Dass die Tiroler indes in guter Verfassung sind, zeigt zum einen der Blick auf die Tabelle – bereits 20 Zähler und Tabellenrang fünf stehen bei der Silberberger-Truppe zu Buche – zum anderen aber auch das überraschende 4:2 gegen den LASK am Sonntagabend. Nichtsdestotrotz möchte der SCRA im direkten Duell am Mittwoch unbedingt anschreiben, wobei das Innsbrucker Tivoli aus Altacher Sicht ein guter Boden ist.

Ein guter Boden für den SCR Altach

Mit der EM-Arena verbinden den SCRA in den vergangenen Jahren viele schöne Erinnerungen. Angefangen bei den unvergesslichen Europacup-Ausflügen über den Arlberg, war das Tivoli auch in der Bundesliga stets ein gutes Pflaster für Altach. Erst eine einzige Bundesliga-Niederlage steht im Tiroler Hauptstadt-Stadion zu Buche. Die letzten drei Spiele im Nachbars-Bundesland konnte man jeweils ohne Gegentor für sich entscheiden. Und auch die Altacher Bundesliga-Gesamtbilanz am Tivoli kann sich sehen lassen: 5 Siege, 2 Remis, 1 Niederlage.

Die Devise kann aus Altacher Sicht am Mittwoch nur lauten, über den Kampf zur eigenen Spielfreude zu finden. Klar ist schon jetzt, Alex Pastoor muss eine Startelf im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen Salzburg umstellen.

Haudum fehlt gesperrt

Denn mit Stefan Haudum gesellt sich ein weiterer Defensiv-Spieler auf die ohnehin schon viel zu lange Ausfallsliste. Haudum sitzt in Innsbruck seine gelb-/rot-Sperre ab. Dazu fehlen auch weiterhin Alain Wiss, Berkay Dabanli, Daniel Nussbaumer und Johannes Tartarotti. Zumindest Samuel Oum Gouet könnte dafür wieder ein Thema für den Spieltagskader sein.

Auftakt nach Maß

Die WSG Tirol hat am Sonntag einen Auftakt nach Maß hingelegt. Beim 4:2-Auswärtssieg über den LASK zeigte sich die Silberberger-Truppe vor allem offensiv in beeindruckender Frühform und wird mit dementsprechend viel Selbstvertrauen ins Spiel am Mittwoch gehen. Ohnehin gilt die WSG-Offensive als Prunkstück jener Mannschaft, die im vergangenen Sommer sportlich abgestiegen ist, dank der Insolvenz des SV Mattersburg aber eine zweite Chance in der Bundesliga erhielt. Das Toreschießen haben die Tiroler insbesondere auf drei Schultern verteilt: Nikolai Baden Frederiksen (6 Tore / 2 Assists), Kelvin Yeboah (3 Tore / 4 Assists) und Zlatko Dedic (4 Tore / 1 Assist).

Der SCRA wird also einmal mehr eine konzentrierte Defensivleistung benötigen, um die eigene Erfolgsserie am Tivoli fortzuführen. Nicht vergessen möchten Manfred Fischer und Co. dabei aber auch auf das Tore schießen, das zuletzt so schmerzlich vermisst wurde.

WSG Tirol vs. CASHPOINT SCR Altach
Mittwoch, 27.01.2020, 18:30 Uhr
Tivoli Innsbruck