Am Samstag gastiert SK Austria Klagenfurt in der CASHPOINT Arena. Gegen den momentan punktgleichen Aufsteiger will das Team um Cheftrainer Damir Canadi auf die Siegerstraße zurückkehren.

Mit dem SK Austria Klagenfurt kommt am Samstag ein Liga-Neuling in die CASHPOINT Arena. Der Nachfolgeklub des ehemaligen FC Kärnten, welcher seinen Spielbetrieb 2009 einstellen musste, bejubelte im Sommer, nach drei Zweitligajahren, den Aufstieg in die Bundesliga. Erstmals seit der Neugründung des Vereins 2007 und der Aufnahme des Spielbetriebs 2010 trifft die Austria aus Klagenfurt auf den SCR Altach.

Tabellennachbarn

Und gleich das erste Duell verspricht jede Menge Spannung. Nach acht Spieltagen sind der SCRA und SKA momentan punktegleiche Tabellennachbarn. Beide Teams haben zwei Siege, drei Remis und drei Niederlagen auf ihrem Konto. Die Klagenfurter fuhren ihre beiden Saisonerfolge jeweils zuhause ein, auswärts stehen drei Niederlagen und ein Remis zu Buche.

Beim Blick auf die Tabelle wird deutlich, dass die Austria vor allem in der Offensive ihr Heil sucht. Während 16 Gegentreffer den drittschlechtesten Wert der Liga darstellen, reichen die elf erzielten Tore knapp für die vordere Tabellenhälfte. Bester Saisontorschütze ist Markus Pink, mit bislang drei Toren. Dazu weiß Bayern-Leihgabe Alex Timossi Andersson bislang zu überzeugen. Der 20-jährige Schwede kommt bereits auf 2 Treffer und drei Assists und war damit beinahe an 50 Prozent aller Klagenfurter Treffer beteiligt.

Kartenkönige und lange Ausfallliste

Durchaus Kurios: Bereits fünf Klagenfurter Spieler wurden in den ersten acht Spielen der Saison des Feldes verwiesen. Die elf anderen Bundesligisten bringen es gemeinsam gerade Mal auf drei Platzverweise.

Dabei geht der südlichste Bundesligist Österreichs personell ohnehin auf dem Zahnfleisch. Gleich acht potentielle Stammspieler muss Cheftrainer Peter Pacult verletzungsbedingt vorgeben. Michael Blauensteiner, Philipp Hütter, Kosmas Gkezos, Maxi Moreira, Fabian Miesenböck, Julian von Haacke, Darijo Pecirep und Benjamin Hadzic fehlten bereits in den letzten Spielen und werden, mit Ausnahme von Hütter, auch bis zum Spiel am Samstag nicht rechtzeitig fit.

SCRA kann aus dem Vollen schöpfen

Deutlich besser sieht es beim SCRA aus, der zuletzt zwar auf den angeschlagenen Boris Prokopic verzichten musste, ansonsten aber alle Feldspieler an Bord hatte. Dazu ist Schlussmann Tino Casali auf dem Weg zurück. Ob es für einen Einsatz am Samstag reicht, wird sich kurzfristig weisen. Nach zuletzt drei Remis aus den letzten vier Spielen möchte das Team von Cheftrainer Damir Canadi zurück auf die Siegerstraße und im Heimspiel einen Schritt in die vorderen Tabellenregionen machen.

Ticketvorverkauf läuft

Um am Samstag den zweiten Saison-Heimsieg einzufahren, zählt der SCRA wieder auf die Unterstützung des eigenen Anhangs. Der Ticketvorverkauf läuft online unter tickets.scra.at und im SCRA-Office. Dazu wird es am Samstag, wie gewohnt, einen Tageskartenverkauf geben. Für alle Besucher der CASHPOINT Arena gilt die 3G-Regel*.

CASHPOINT SCR Altach vs. SK Austria Klagenfurt
Samstag, 25.09.2021, 17:00 Uhr
CASHPOINT Arena, Altach

Wichtig:

Es dürfen nur Personen die Sportstätte betreten, welche die Voraussetzungen der 3G-Regel (getestet, geimpft oder genesen) erfüllen. Dabei ist für Personen ab dem 12. Geburtstag folgendes zu beachten:

Getestet: 

  • Antigentest zur Eigenanwendung mit digitaler Lösung: 24h gültig
  • Nachweis eines Antigentests von einer befugten Stelle: 24h gültig
  • Nachweis eines PCR Tests von einer befugten Stelle: 72 h gültig
  • Ausnahmsweise einen Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht vor Ort – einmalig gültig
  • Schultests werden anerkannt: 48 h gültig

Geimpft:

  • Zweitimpfung, wenn diese nicht länger als 270 Tage zurückliegt.
  • Bei Impfstoffen mit nur einer vorgesehenen Impfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf.
  • Bei einer Impfung, wenn mind. 21 Tage davor ein positiver PCR -Test oder ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag und die Impfung darf hier nicht länger als 270 Tage zurückliegen.

Genesen:

  • Genesungsnachweis/ärztliche Bestätigung (die molekularbiologisch bestätigt wurde) über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARSCoV-2,
  • Nachweis einer Infektion in Form eines Absonderungsbescheides nicht älter als 180 Tage
  • Antikörpernachweis, der nicht älter als 90 Tage ist