Im Qualifikationsdurchgang der Österreichischen Bundesliga geht es weiter Schlag auf Schlag. Am Dienstag (18:30 Uhr) gastiert die Admira in der CASHPOINT Arena.

Mit dem FC Flyeralarm Admira verbinden den CASHPOINT SCR Altach in der aktuellen Saison zwiegespaltene Erinnerungen. Ende Oktober fuhren Daniel Nussbaumer und Co. im eigenen Stadion den ersten Saisonsieg gegen die Südstädter ein, Anfang Februar gab es beim 1:3 in Maria Enzersdorf einen herben Dämpfer. Auch das Spiel am Dienstag hat durchaus das Potential, richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf zu werden. 

Die Ausgangsposition: Kleines Polster

Nach dem Auswärtsremis in Ried und der gleichzeitigen Niederlage der Admira gegen Hartberg geht der SCR Altach mit einem Polster von vier Zählern in das direkte Duell. Mit einem Heimsieg käme man dem angepeilten Klassenerhalt einen weiteren großen Schritt näher – bei sechs verbleibenden Spielen hätte der SCRA anschließend sieben Zähler Vorsprung auf die Admira.

Im Umkehrschluss würde das kleine Punktepolster bei einer Niederlage auf einen Zähler abschmelzen und sich der Druck noch einmal erhöhen.

Das Personal: Rückkehrer und Ausfälle

Den Auswärtspunkt in Ried musste der SCR Altach personell bitter bezahlen. Bereits nach 13 Minuten verletzte sich Chinedu Obasi ohne Fremdeinwirkung schwer und wird wohl für den Rest der Saison ausfallen. Eine MRT-Untersuchung am Montagabend soll Aufschluss über den genauen Verletzungsgrad geben. Und auch Nosa Edokpolor fehlt zumindest im Spiel am Dienstag - der Außenverteidiger zog sich in Ried kurz vor Schluss eine Gehirnerschütterung zu. 

Dafür kehrt Jan Zwischenbrugger nach seiner Gelb-Sperre am vergangenen Wochenende zurück ins Aufgebot. Genauso wie Manuel Thurnwald, der nach überstandener Erkrankung wieder im Training steht. Ob es von Beginn an reicht, möchte Damir Canadi kurzfristig entscheiden. Neven Subotic soll hingegen erst im Heimspiel am Samstag gegen den TSV Hartberg wieder ein Thema für das Altacher Aufgebot sein. 

Der Gegner: Schwere Saison

Es ist wahrlich keine einfache Saison für die Admira. An 17 von bislang 23 Spieltagen fanden sich die Südstädter am Tabellenende der Österreichischen Bundesliga wieder. Und auch am Dienstag kommen Kapitän Andreas Leitner und Co. mit der roten Laterne im Gepäck ins Ländle. Nach einem vielversprechenden Start in den laufenden Qualifkations-Durchgang – dank eines Bauer-Treffers setzte man sich mit 1:0 in St. Pölten durch – setzte es zuletzt zwei bittere Heimpleiten. Sowohl gegen die SV Ried als auch gegen den TSV Hartberg gelang der Admira kein eigener Treffer und so standen am Ende die Saisonniederlagen 15 und 16.

Doch trotz der wenig vielversprechenden Bilanz sind die Chancen auf den Klassenerhalt weiter intakt. Aktuell hat die Admira zwar nur zehn Punkte auf dem Konto, genauso allerdings der SKN St. Pölten, als erster Konkurrent im Klassenerhalts-Kampf. 

ZEMMA D’LIGA HEBA

Der SCR Altach seinerseits könnte das Duo im Tabellenkeller bis auf weiteres distanzieren. Getreu dem Motto "ZEMMA D'LIGA HEBA" soll am Dienstag der nächste Dreier eingefahren und weiterer Schritt in Richtung gemeinsames Ziel gemacht werden. 

Motivationsvideo: Sportclub Rheindorf Altach – Wir sind Bundesliga

CASHPOINT SCR Altach vs. FC Admira
Dienstag, 20.04.2021, 18:30 Uhr
CASHPOINT Arena, Altach