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27.07.2021 "Ich bin schon als kleiner Junge im SCRA-Trikot herumgerannt!"

Der Bundesligadebütant des SCRA im Interview.

Bereits als Zehnjähriger wechselte Noah Bischof in den Nachwuchs des  SCR Altach. Fast auf den Tag genau neun Jahre später feierte er am Samstag sein Bundesligadebüt. Im Interview mit scra.at spricht er über diesen besonderen Moment.

1.) Als junger Vorarlberger seine ersten Bundesliga-Minuten im SCRA-Trikot zu absolvieren. Gibt’s was schöneres, Noah?

Es war ein unbeschreibliches Gefühl für mich. Ich bin schon als kleiner Junge im SCRA-Trikot herumgerannt und dann als zehn- oder elfjähriger zum Verein gekommen. Umso schöner ist es, dieses Trikot nun auch in der Bundesliga tragen zu dürfen.

2.) Du bist erst seit Sommer fixer Bestandteil des SCRA-Profikaders. Bist du selbst ein wenig überrascht, dass es so schnell mit Einsätzen beim Bundesligateam klappt?

Natürlich kann man so etwas nie erwarten, wenn man als junger Nachwuchsspieler zu einer Profimannschaft kommt. Es braucht seine Zeit, sich an das höhere Niveau zu gewöhnen, sich in die Mannschaft zu integrieren und sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen. Trotzdem bin ich ein sehr selbstbewusster Typ und habe vom ersten Tag an daran geglaubt, dass es möglich ist. Ich habe im Sommer sehr hart an mir gearbeitet und freue mich, dass sich dies nun in ersten Einsätzen wiederspiegelt.

3.) Es war ja bereits im Sommer 2020 klar, dass du, gemeinsam mit Samuel Mischitz und Noah Bitsche, ab Saisonstart 2021/22 fixer Bestandteil des SCRA-Profikaders sein wirst. Wie sehr hat es die Umstellung erleichtert, dass ihr vergangene Saison immer wieder in die Einheiten der Profimannschaft hineinschnuppern konntet?  

Wir hatten das Glück, dass der SCRA im vergangenen Sommer mit einem klaren Plan auf uns zugekommen ist, der uns diesen Schritt von der Akademie in die Profimannschaft enorm erleichtert hat. Durch die Trainings in der vergangenen Saison kannten wir einen Großteil der Mannschaft bereits, wodurch die Integration ins Team relativ schnell vonstattengegangen ist. Dazu war es natürlich eine tolle Möglichkeit, erstmals auch die Erfahrung zu machen, welches Tempo in der Bundesliga gefordert ist.

4.) Vergangene Saison warst du noch für die Akademie Vorarlberg im Einsatz und mit 15 Treffern bester Torjäger der U18 Liga. Welches sind aus deiner Sicht die Unterschiede zwischen Nachwuchs- und Bundesligafußball?  

Ganz klar das Tempo. Im Profifußball hat man keine Zeit und immer einen Gegner direkt im Rücken. Schon bevor du den Ball am Fuß hast, musst du wissen, was du als nächstes vorhast. Das war im Nachwuchsbereich sicher noch deutlich einfacher.

5.) Sehr viele junge Talente arbeiten auf den Tag hin, an dem sie ihr Debüt im Profifußball feiern dürfen, nur einem Bruchteil davon wird diese Ehre auch tatsächlich zuteil. Wann war für dich klar, dass du Profi werden möchtest? 

Schon sehr früh. Als ich in die Mehrerau wechselte, war für mich klar, dass ich unbedingt Fußballprofi werden möchte. Klar, mit zehn oder elf Jahren ist man noch weit davon entfernt und hat auch noch nicht wirklich eine Ahnung, was es bedeutet, Fußballprofi zu werden. Mit 16 habe ich dann realisiert, dass ich es schaffen kann. Deshalb habe ich noch härter an mir gearbeitet und mich entschieden, alles dafür zu geben, um meinen Traum zu verwirklichen.

6.) Das Bundesligadebüt ist der erste Schritt, viele weitere sollen nun folgen. Welche Ziele hast du dir für die erste Bundesligasaison gesteckt?

In erster Linie steht für mich im Vordergrund, so viele Minuten wie möglich zu sammeln. Als Stürmer wird man natürlich immer an Toren und Assists gemessen, aber für mich ist einfach wichtig, dass ich mich stetig weiterentwickle. Ich bin dankbar für jede Minute, die ich bekommen kann und bin mir sicher, dass die Scorer-Punkte kommen werden.

7.) Nicht weniger als 12 Spieler aus unserem Kader haben ihre fußballerische Ausbildung, zumindest in Teilen, in der Vorarlberger Akademie absolviert. Wie hat dich die Zeit in der Mehrerau als Spieler und Mensch geprägt?   

Uns wurden durch die Schule Werte vermittelt, die sowohl auf als auch abseits des Fußballplatzes gelten. Für mich persönlich war die Zeit gewissermaßen eine Achterbahnfahrt. Leider haben mich immer wieder Verletzungen zurückgeworfen und trotzdem bin ich überzeugt, dass ich enorm von der Akademie profitieren konnte. Jeder Trainer und Betreuer hat uns auf seine Weise etwas mitgegeben.

8.) Du hast im Sommer auch deine Matura absolviert. Welche Bedeutung hat es für dich, neben dem Sport, auch eine schulische Ausbildung in der Hinterhand zu haben?

Eine sehr große. Für mich war von Anfang an klar, dass ich auch einen Schulischen Abschluss machen möchte. Gott sei Dank habe ich diese Hürde gemeistert und kann mich jetzt auf den Fußball fokussieren.

Steckbrief:
Name: Noah Bischof
Geburtsdatum: 07.12.2002
Nationalität: Österreich
Position: Mittelstürmer

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