Nach nur einer Woche Sommerpause trat Daniel Maderner Anfang August seinen Dienst beim CASHPOINT SCR Altach an. Mit seinen ersten Treffern hat der 1,90-Hüne zuletzt ein Ausrufezeichen gesetzt, das er nun unterstreichen möchte.

1.) Ein Treffer, zwei Assists – gegen den SV Seekirchen hattest du bei drei der sieben Treffer deine Beine im Spiel. Wie zufrieden warst du mit deiner Leistung?

Grundsätzlich war das eine Leistung, mit der man glaube ich zufrieden sein kann. Nichtsdestotrotz weiß ich auch, dass noch mehr gegangen wäre. Ich habe ja zusätzlich auch noch dreimal Aluminium getroffen, deshalb wäre das ein oder andere Tor zusätzlich schon noch möglich gewesen.

2.) Schon im Testspiel gegen Wacker hast du vergangene Woche dein erstes Tor als SCRA-Spieler erzielt. Jetzt hat es endlich auch im Pflichtspiel geklappt. Würdest du sagen, der Knoten ist geplatzt?

Bereits in den letzten Wochen im Training habe ich gemerkt, dass ich mich von Tag zu Tag besser fühle. Und ich habe auch nicht vergessen, wo das Tor steht (lacht). Deshalb möchte ich jetzt schnellstmöglich auch in der Bundesliga anschreiben.

3.) Noch vor zwei Saisonen hast du in der Regionalliga Ost für den ASK Ebreichsdorf geknipst, im vergangenen Jahr dann insgesamt 17 Mal für die SKU Amstetten eine Etage höher. Wie groß war die Umstellung wieder zurück in die Bundesliga?

Körperlich hat sich die Umstellung in Grenzen gehalten, da ich schon zu Regionalliga- und Zweitligazeiten sehr viele Extraschichten eingelegt habe. Spielerisch ist die Umstellung von der 2. Liga in die Bundesliga aber mit Sicherheit eine Große. Das war schon zu spüren, daran  gewöhne ich mich aber immer besser.  

4.) In den letzten beiden Spielen durftest du gemeinsam mit Daniel Nussbaumer die Doppelspitze bilden. Kommt dir das vielleicht sogar noch mehr entgegen als das 4-3-3?

Ich kann mich mit beiden Systemen sehr gut anfreunden und glaube, dass wir für beide Systeme auch die richtigen Spieler haben. Trotzdem ist es kein Geheimnis, dass ich mich in der Doppelspitze sehr wohl fühle. Das hat man ja auch in den letzten beiden Spielen gesehen.  

5.) Du bist jetzt seit knapp zweieinhalb Monaten hier in Altach, hattest davor eigentlich keine Sommerpause. Wie sehr hat dieser Umstand die Eingewöhnung erschwert?

Naja eine Woche war ich zumindest im Urlaub. Außerdem habe ich gerade in der Anfangszeit hier immer wieder Pausen zum richtigen Zeitpunkt bekommen. Da hat das Trainerteam sehr darauf geachtet. Deshalb hat vielleicht alles etwas länger gedauert, mittlerweile hat das aber keine Auswirkung mehr.

6.) Vor der Länderspielpause lief wenig zusammen, es heißt jetzt das Feld von hinten aufzurollen. In welchen Bereichen habt ihr in den vergangenen knapp drei Wochen konkret gearbeitet, damit es nun auch in der Bundesliga mit dem Turnaround klappt?

Wir haben gleich die erste Woche genützt, um den Fokus auf das Zwischenmenschliche und die gemeinsame Problembewältigung zu legen. Nachdem in der Sommerpause aufgrund von Corona auf ein Trainingslager verzichtet wurde, war es gut, in Richtung Teambuilding etwas zu machen.

7.) Wie hast du dich im Ländle eingelebt? Konntest du abseits des Fußballplatzes schon etwas sehen?

Mir gefällt das Ländle sehr gut und so hat es auch mit dem Einleben nicht lange gedauert. Ich bin mit meiner Freundin und unserem Hund viel in der Natur, die hier in Vorarlberg natürlich extrem viel hergibt. Und viel mehr ist aus Corona-Gründen momentan eh nicht möglich.

Steckbrief:
Name: Daniel Maderner
Geburtsdatum: 12.10.1995
Nationalität: Österreich
Position: Mittelstürmer
Beim SCRA seit: 01.08.2020