Am Donnerstagnachmittag lud der CASHPOINT SCR Altach zur Jahresauftakt-Pressekonferenz in den Campus, wo Sportdirektor Christian Möckel, Cheftrainer Alex Pastoor und Kapitän Philipp Netzer einen Ausblick auf die anstehende Frühjahrssaison gaben. Möckel war in den ersten Tagen des Jahres bereits viel beschäftigt und konnte sowohl auf der Zu- als auch auf der Abgangsseite Ergebnisse präsentieren. Mit Alain Wiss, Berkay Dabanli, Ogulcan Bekar und Julio Villalba stehen vier Neuzugänge den beiden Abgängen Leonardo Zottele (Leihe zum FC Dornbirn) und Matthias Puschl (SV Lafnitz) gegenüber.

Alex Pastoor bereitet sich mit seiner Mannschaft seit Dienstag auf die Frühjahrssaison vor. In knapp zwei Wochen geht es in die Türkei zum zehntägigen Trainingslager.

Die Stimmen der Pressekonferenz:  

Christian Möckel über die bisherigen Transfers: „Wir haben uns schon im Herbst klar abgesprochen, was wir machen wollen. Mit Dabanli und Wiss haben wir zwei ältere, erfahrene Spieler verpflichtet, die uns stabilisieren werden. Die Leihe von Villalba war eine Reaktion auf den leider nicht zu vermeidenden Abgang von Mergim Berisha. Für uns war es bei Villalba nicht möglich, eine Kaufoption mit einzubauen, da Gladbach vom Spieler überzeugt ist. Wenn er sich wohlfühlt und wir das auch wollen, kann es durchaus sein, dass im Sommer noch einmal gesprochen wird. Bei Ogulcan Bekar wollten wir die Möglichkeit nutzen, einen talentierten, jungen Vorarlberger unter Vertrag zu nehmen.“

…über auslaufende Verträge: „Wir haben mit jenen Spielern gesprochen, deren Verträge im Sommer auslaufen. Bei einigen sind wir auch schon richtig weit und werden voraussichtlich zeitnah etwas verkünden können.“

…über seine ersten Monate in Altach: „Die ersten Monate hier in Altach waren sehr intensiv. Ich bin hierhergekommen, weil es hier die Möglichkeit gibt, meine Ideen und Visionen umzusetzen. Wir verfolgen einen klaren Plan, ein ‚Big Picture‘, für das wir uns fünf Jahre geben.“

Alex Pastoor über die Transferphase: „In der aktuellen Situation ist es wichtig, dass der Kontakt zwischen Trainer und Sportdirektor ein enger ist. Als Altach musst du immer auch schauen, was machbar ist. Uns war wichtig, dass die Spieler, die wir verpflichten, einen Qualitätszuwachs mitbringen. Zudem sind wir der Meinung, dass sich die jungen Spieler noch schneller und besser entwickeln, wenn sie erfahrene neben sich haben. Deshalb waren die Verpflichtungen von Wiss und Dabanli unseren Wünschen entsprechend. Dass die Winterpause in Österreich so lange ist, macht es für die Spieler leichter, sich einzugewöhnen. Wir wollen ihnen jetzt möglichst schnell unsere Spielidee vermitteln."

…über den Zustand der Mannschaft: „Die Spieler waren brav in der Winterpause und sind in einer guten körperlichen Verfassung wieder gekommen. Sowohl körperlich als auch taktisch beginnen wir auf einem deutlich besseren Niveau als in der Sommervorbereitung. Das ist die Basis für die kommenden Monate.“

Philipp Netzer über seinen Heilungsverlauf: „Als Sportler kann man nie sagen, dass es einem gut geht, wenn man verletzt ist. Ich würde mir oftmals auch wünschen, dass es schneller geht. Der Knochen ist verheilt, die ganze Struktur rundherum ist aber noch nicht so stabil, weshalb es manchmal mühsam ist. Trotzdem arbeite ich täglich hochmotiviert. Ich werde alles dafür tun, um wieder mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen. Meine Motivation ist riesengroß, nicht mit einer Verletzung abzutreten. Das bin ich mir auch selber schuldig.“