Für den guten Zweck spielten der CASHPOINT SCR Altach und der FC Vaduz am Donnerstagabend im Stadion an der Holzstraße. In einem Spiel, in dem beide Trainer einiges ausprobierten, setzte sich der Hauptstadtklub aus Liechtenstein schlussendlich mit 0:1 (0:0) durch.

Alex Pastoor begann mit insgesamt fünf Neuen im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage gegen Sturm Graz am Sonntag. Philipp Schmiedl startete in der Innenverteidigung, dazu spielten Manuel Thurnwald, Johannes Tartarotti, Lars Nussbaumer und Frantz Pangop von Beginn an im 4-1-4-1.

Auf dem tiefen Geläuf an der Holzstraße gehörte dem Team aus dem Fürstentum die erste Möglichkeit. Milinceanu verzog aber zum Glück für die SCRA Hintermannschaft. Im Anschluss begann auch der SCRA gefällig zu kombinieren und kam durch Berisha nach vier Minuten zur ersten richtig guten Möglichkeit – nach Meinung von Schiedsrichter Schörgenhofer war er Vaduz-Schlussmann Chande zuvor aber zu hart angegangen.

Jamnig mit der ersten Topchance

Den ersten Abschluss aufs Liechtensteiner Tor verbuchte Florian Jamnig nach gut zehn Minuten. Seine Prüfung löste Chande – er ließ den Ball nach vorne abspringen – zwar wenig souverän, allerdings war kein Rheindörfler bereit für den Rebound. Einen echten Sitzer ließ der Tiroler im Dress von Altach dann in Minute 17 aus. Der umtriebige Lars Nussbaumer schaltete sich stark ins Altacher Offensivspiel ein, setzte Jamnig eigentlich perfekt in Szene, musste aber mit ansehen, wie der Tiroler das Leder aus acht Metern übers Liechtensteiner Tor setzte.

33 Minuten waren gespielt als Berisha nach Jamnig-Querpass zur vermeintlichen SCRA-Führung einschob. Schiri-Assistent Winsauer hatte zuvor aber bereits seine Fahne gehoben und auf Abseitsposition entschieden. Altach trat jetzt sehr dominant auf, ließ Ball und Gegner laufen. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff vergaben aber zunächst Pangop und dann Thurnwald noch einmal gute Einschussmöglichkeiten, weshalb es torlos in die Katakomben ging.

Kobras und Fischer bleiben in der Kabine

Beendet war der Arbeitstag im Anschluss für Martin Kobras und Manfred Fischer – Reuf Durakovic und Aljaz Casar durften sich in den zweiten 45 Minuten zeigen. Zu Beginn des zweiten Durchgangs war dann aber vom Altacher Schwung erstmals nicht mehr so viel zu sehen. Vor allem in den ersten 15 Minuten nach Wiederanpfiff hatte Vaduz zu viel Platz zum Kombinieren.

Nach einer Stunde brachte Pastoor dann auch Gschweidl und Gebauer in die Partie, Tartarotti und Jamnig hatten jetzt Feierabend. Gschweidl brauchte keine zwei Minuten, um ins Spiel zu finden. Mit einem tollen Außenristpass setzte Altachs Nummer neun Pangop eigentlich perfekt ins Szene, der brauchte aber zu lange. Keine zwei Minuten später war es wieder der Kameruner, welcher aus kurzer Distanz den Torwart prüfte, wieder war Chande hellwach. Und so war der erste und schlussendlich auch einzige Treffer des Tages dem FC Vaduz vorbehalten – Ex-SCRA-Spieler Gabriel Lüchinger staubte aus kurzer Distanz ab, nachdem Durakovic einen Schuss aus kurzer Distanz zuvor noch pariert hatte.

Am Ende blieb es beim 0:1 zugunsten des FC Vaduz. Für Alex Pastoor bot der Test an der Holzstraße die Möglichkeit einiges auszuprobieren, wobei vor allem im ersten Durchgang gute Ansätze zu sehen waren. Weiter geht es für den SCRA am 15.09., wenn der SKN St. Pölten (14:30 Uhr) in die CASHPOINT Arena kommt.

CASHPOINT SCR Altach vs. FC Vaduz
Donnerstag, 05.09.2019, 17:30 Uhr
Stadion an der Holzstraße, Lustenau

Aufstellung SCRA: Kobras (Durakovic 46.); Karic, Schreiner, Schmiedl (Maak 75.), Thurnwald Anderson (75.); Nussbaumer;  Pangop, Tartarotti (Gschweidl 60.), Fischer (Casar 46.), Jamnig (Gebauer 60.); Berisha