In der 2. Runde des Qualifikationsdurchgangs gastiert am Samstag der SKN St. Pölten (17:00 Uhr) in der CASHPOINT Arena. An der Seitenlinie steht ein Altbekannter.

Erst vier Wochen liegt das letzte Duell zwischen dem CASHPOINT SCR Altach und dem SKN St. Pölten zurück. In der vorletzten Runde des Qualifikationsdurchgangs besiegten Manuel Thurnwald und Co. die Wölfe auswärts mit 0:1. Goldtorschütze Thurnwald, der zuletzt krankheitsbedingt passen musste, ist für das anstehende Aufeinandertreffen am Samstag noch fraglich. Tabellarisch verspricht das „ewige Duell“ jede Menge Brisanz.

Das Duell: Dauerbrenner

Bereits zum 38. Mal treffen der SCR Altach und St. Pölten in einer der höchsten beiden Österreichischen Ligen aufeinander – gegen keinen Gegner hat der SCRA öfter gespielt und auch gegen keinen öfter gewonnen. Der 1:0-Erfolg Mitte März war bereits der 21. Ligasieg der Rheindörfler gegen den SKN. Dem gegenüber stehen in der Duell-Bilanz zwölf Niederlagen und erst vier Remis.

Die momentane Tabellensituation spiegelt die recht einseitigen Zahlen hingegen keineswegs. Sowohl der SCR Altach als auch St. Pölten gehen punktegleich mit Tabellenschlusslicht Admira (jeweils 10 Zähler) in die 2. Runde des Qualifikationsdurchgangs. Nur einen Punkt mehr auf dem Konto hat momentan die SV Ried und komplettiert damit das Quartett im Kampf um den Klassenerhalt.

An der Seitenlinie: Alte Bekannte

Damir Canadi und Georg Zellhofer sorgten zwischen 2013 und 2016 in der Konstellation Cheftrainer und Sportdirektor gemeinsam für die größten Erfolge der Klubhistorie des SCR Altach. Nicht nur, dass sie gemeinsam den Wiederaufstieg in die Bundesliga bewerkstelligten, im Anschluss feierte man weitere Meilensteine, wie den erstmaligen Einzug ins internationale Geschäft und den Winterkönig 2016. Am Samstag wird sich das Duo Canadi/Zellhofer nun erstmals als Trainer gegenüberstehen.

Zellhofer übernahm Anfang dieser Woche interimistisch den Cheftrainerposten in St. Pölten, nachdem Robert Ibertsberger im Anschluss an die Heimpleite gegen die Admira freigestellt wurde.

Der Gegner: Durststrecke

Der Trainerwechsel in St. Pölten war die Folge einer länger anhaltenden Ergebniskrise. Nur eines der letzten 13 Bundesliga-Spiele konnte der SKN gewinnen, zuletzt gab es gar vier Niederlagen aus fünf Spielen. Besonders das im Herbst noch so gefürchtete Sturmduo Alexander Schmidt und Dor Hugi hat im Frühjahr an Schrecken für die Gegner verloren. Kamen die Beiden in der Herbstsaison noch gemeinsam auf 19 Torbeteiligungen, sind es im Frühjahr nur noch derer vier.

Der kurzzeitige Mitbewerber um das obere Play Off ist spätestens nach dem vergangenen Wochenende im Abstiegskampf der Bundesliga angekommen.

Das Personal: Schreiner fällt aus              

Der SCR Altach muss in den kommenden Wochen den Ausfall von Emanuel Schreiner kompensieren. Der Mittelfeldspieler zog sich im Vorfeld der Partie gegen die Austria eine Bänderverletzung am Sprunggelenk zu und wird voraussichtlich etwa drei Wochen fehlen. Emir Karic und Manuel Thurnwald, die zuletzt krankheitsbedingt passen mussten, sind für Samstag noch fraglich.

Mission Klassenerhalt: Wir sind Bundesliga

Im Stadion fehlen unsere Fans momentan an allen Ecken und Enden. Das hält die Fanclubs des SCR Altach allerdings nicht davon ab, die passende Motivationsspritze für den Saisonendspurt zu spenden. Das Video, unter dem Motto „Sportclub Rheindorf Altach – Wir sind Bundesliga“, macht eindrucksvoll deutlich, wofür der SCR Altach steht und worum es in den entscheidenden Spielen der Saison 2020/21 geht.  

CASHPOINT SCR Altach vs. SKN St. Pölten
Samstag, 10.04.2021, 17:00 Uhr
CASHPOINT Arena, Altach