Die Saison 2017/18 ist Geschichte und damit ging die letzte Saison der Zehnerliga-Ära zu Ende wie die erste im Jahr 1993/94 begonnen hat: mit einem Meister aus Salzburg. Damals holte die Austria Salzburg den ersten Titel der Klubgeschichte, heuer ging der Titel zum historisch unerreichten fünften Mal in Serie an den FC Red Bull Salzburg. Darüber hinaus sorgten die österreichischen Klubs, allen voran die Salzburger, auch international für Furore.

Am Ende steht der sensationelle 11. Platz in der UEFA-Fünfjahreswertung, der dem Cupsieger der kommenden Saison einen Fix-Startplatz in der UEFA Europa League und dem Meister der kommenden Saison aller Voraussicht nach (sofern sich der Champions League-Sieger über die nationale Meisterschaft qualifiziert) einen Fixplatz in der CL-Gruppenphase bringt.

Sportliche Höchstleistungen

Auch abseits von der Titelbestmarke der Salzburger wurde in dieser Saison in der Tipico Bundesliga eine Vielzahl an Rekordwerten aufgestellt. Abwechslung wurde groß geschrieben und 295 Spieler eingesetzt, das ist Rekord in einem Zehnerliga-Format. Die Teams setzten dabei vor allem auf ihre spielerische Stärke und erzielten 72,7 Prozent der Tore aus dem Spiel heraus – der höchste Anteil in diesem Jahrtausend. Eine gute Saison war es vor allem für Linksfüße: gleich 34 % der Treffer wurden mit links erzielt, das ist der höchste Anteil der letzten 16 Saisonen.

Vor allem war es auch eine Saison der Aufholjagden. 114 Punkte wurden nach einem 0:1-Rückstand erzielt – so viele Comebacks gelangen in der Drei-Punkte-Ära noch nie.

Steigender Österreicher-Anteil

Der Anteil an österreichischen Spielern ist im Vergleich zur Vorsaison leicht angestiegen: insgesamt 73,61 Prozent der Einsatzminuten wurden in dieser Saison von Österreichern absolviert (Vorsaison: 71,18 Prozent). An der Spitze dieser Tabelle steht wie schon im Vorjahr der FC Flyeralarm Admira mit 91 Prozent, gefolgt vom CASHPOINT SCR Altach mit 89 Prozent und dem SK Puntigamer Sturm Graz mit 84 Prozent. Bei den Einsatzminuten von österreichischen U22-Spielern steht der FK Austria Wien mit insgesamt 7.592 Minuten an der Spitze dieser Wertung.

Zuschauer-Ranking

Insgesamt 1.149.537 Zuschauer kamen in dieser Saison zu den Spielen der Tipico Bundesliga, das entspricht einem Schnitt von 6.386 Zuschauern pro Spiel. In der Rangliste der letzten fünf Saisonen liegt diese Saison damit auf dem dritten Platz.

Nummer 1 in der Zuschauerwertung ist wie im Vorjahr der SK Rapid mit durchschnittlich 18.790 Besuchern pro Spiel, gefolgt vom SK Puntigamer Sturm Graz, der mit 10.256 Besuchern zum zweiten Mal in Folge die 10.000er-Marke überspringen konnte. Auf Rang 3 liegt Meister FC Red Bull Salzburg mit durchschnittlich 7.616 Besuchern pro Spiel. Der SCRA belegt mit über 77.000 Zuschauern (Gesamt) den 6. Rang im Ranking.