Nachdem der CASHPOINT SCR Altach zuletzt drei Liga-Niederlagen in Folge einstecken musste, wartete heute mit dem Spiel beim so starken Aufsteiger LASK in Pasching eine ganz schwere Aufgabe auf die Schützlinge von Trainer Klaus Schmidt. Dieser rotierte vor allem aufgrund der vielen Spiele in den letzen Wochen, so erhielten die Defensivakteure Zech, Galvao und auch Lienhart eine Pause, der angeschlagene Ngamaleu machte die Reise nach Oberösterreich erst gar nicht mit.

LASK sorgt für Gefahr

Die Linzer begannen dann auch forsch, bereits nach vier Minuten konnte die Altacher Defensive einen Ball von der rechten Seite nicht klären und Ullmann kam zum Abschluss. Dessen Schuss verfehlte das von Martin Kobras gehütete Tor allerdings doch recht deutlich. In dieser Tonart ging es dann auch weiter, die Gastgeber deuteten drei Minuten später erstmals an, warum sie bislang alle Saisontore nach Standardsituationen erzielen konnten. Nach einer Ecke von rechts kam Raguz am zweiten Pfosten zum Kopfball, die Kugel ging nur knapp am Altacher Kasten vorbei.

Auf der Gegenseite wurde es erstmals nach einer knappen Viertelstunde gefährlich, Dobras versuchte es mit einem gefühlvollen Schuss auf das lange Kreuzeck, aber auch dieser Ball verfehlte sein Ziel. Die nächste Gelegenheit hatten dann wieder die Hausherren, Michorl trat einen Freistoß quasi von der Torauslinie direkt, Kobras ließ sich allerdings nicht überraschen und wehrte ab (20.). 

Torlose erste Hälfte

25 Minuten waren absolviert, da kamen die Rheindörfler die einer nicht ungefährlichen Situation im gegnerischen Strafraum, eine gute Flanke von Dobras verpasste Salomon im Zentrum nur knapp. Überhaupt gelang es Zwischenbrugger & Co in dieser Phase die Partie deutlich ruhiger zu gestalten als noch zu Spielbeginn. Nennenswerte Offensivaktion fand der SCRA in Halbzeit eins aber keine mehr vor, auf der Gegenseite versuchte es noch einmal Michorl mit einem Distanzschuss, der knapp über die Querlatte ging (43). Kobras musste sich dann vor dem Pausenpfiff noch einmal auszeichnen, nach einem Freistoß kam der aufgerückte Lukeneder zum Kopfball, der Altacher Schlussmann hielt die Null für seine Mannschaft nach 45 Minuten fest. Mit dem 0:0 zur Halbzeit hielt der SCRA nun allerdings schon bei insgesamt 317 eigenen torlosen Minuten. 

Altacher Chancen nach Wiederanpfiff

Die erste gute Aktion nach Wiederbeginn erspielten sich dann die Gäste aus dem Ländle. Nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen zog Aigner aus der Distanz direkt ab, das Leder strich aber auch hier über die Latte. Noch knapper war es dann wenig später, als der schnelle Gebauer über die rechte Seite perfekt freigespielt wurde und zum Abschluss kam. Nur der Innenfposten verhinderte in dieser Situation die Altacher Führung, Keeper Pervan hätte keinerlei Abwehrmöglichkeit gehabt. 

Dies sollten allerdings die letzten nennenswerten Offensivaktionen für einen längeren Zeitraum gewesen sein, über weite Strecken neutralisierten sich beide Teams gegenseitig, sodass es hüben wie drüben bis in Minute 73 in den jeweiligen Strafräumen recht ereignislos blieb. In eben dieser 73. Minute lief dann ein Angriff der Oberösterreicher über die rechte Seite, der folgende gefährlicheStanglpass konnte in letzter Sekunde von Gebauer vor dem einschussbereiten Riemann zur Ecke geklärt werden. 

Zu Beginn der Schlussphase erhöhte der LASK dann noch einmal den Druck, die SCRA-Defensive wurde nun wieder ordentlich beschäftigt. Dennoch gelang es Altach zumeist, den Gegner aus dem eigenen Strafraum fernzuhalten. Auch die sechs Minuten dauernde Nachspielzeit überstanden die Rheindörfler ohne Gegentreffer und so konnten sich Netzer & Co dank einer guten kämpferischen Leistung und zuletzt drei Niederlagen in Folge zumindest wieder über einen Punktgewinn freuen. Die eigene Torsperre bleibt allerdings auch nach der Partie in Oberösterreich weiter bestehen.

LASK vs. CASHPOINT SCR Altach   0:0 (0:0)
Sonntag, 20.08.2017, 16:30 Uhr 

Tore: keine