Der CASHPOINT SCR Altach musste sich auch im zweiten Auswärtsspiel der Saison geschlagen geben und verlor auswärts bei Rapid trotz starker Vorstellung und einer Vielzahl an tollen Möglichkeiten mit 1:2 (1:2). 

Nur wenige Minuten vor Spielbeginn war Trainer Alex Pastoor gezwungen, seine Startfelf zu ändern. Beim Aufwärmen verletzte sich Kapitän Philipp Netzer, für den Routinier kam der Ex-Rapidler Manuel Thurnwald gegen seinen früheren Club von Beginn an zum Einsatz.

Wieder frühe(r) Dämpfer

Wie schon in den ersten zwei Partien der noch jungen Saison musste der SCRA dann im Weststadion einen frühen Rückstand verdauen. Nach einer Kombination auf der linken Seite kam die Kugel zu Fountas, der aus knapp elf Metern zum 1:0 für die Hausherren vollendete (4.). Es waren noch keine zehn Minuten absolviert, da folgte der nächste Rückschlag. Murg und Schick spielten erneut Fountas frei, der keinerlei Mühe hatte zum 2:0 einzuschieben.

Trotz dieser zwei Nackenschläge ließen Fischer & Co die Köpfe nicht hängen, kämpften sich wieder in die Partie zurück. Die Belohnung gab es dann nach 28 Minuten, als Christian Gebauer das Spielgerät gefühlvoll ins Kreuzeck schlenzte und damit auf 1:2 aus SCRA-Sicht verkürzte.

Etwas mehr als eine halbe Stunde war im Westen der Bundeshauptstadt absolviert, da musste Kobras sein Können aufbieten, um einen weiteren Gegentreffer zu verhindern. Gegen Ullmann wehrte der Schlussmann einen Direktschuss ab, die anschließende Ecke brachte ebenfalls Gefahr, aber Schobesberger verzog knapp. So ging es nach abwechslungsreichen und durchaus unterhaltsamen 45 Minuten mit dem knappen Rückstand aus Sicht der Rheindörfler in die Katakomben.

Ohne personellen Veränderungen starteten beide Teams in die zweite Spielhälfte. Es dauerte knappe neun Minuten, da wurde es gleich drei Mal vor Strebinger gefährlich. Zunächst wehrte der Keeper einen Schuss von Fischer zur Ecke ab. Nach diesem Corner versuchte sich erneut Fischer, der die Kugel ebenso wie Gebauer wenig später aus fast idealer Position nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte.

Spielbestimmende Altacher

Auch die nächste Gelegenheit fanden die Rheindörfler vor, Fischer versuchte in eigentlich guter Schussposition einen Mitspieler zu finden, was sich in diesem Moment leider nicht als die richtige Entscheidung herausstellte. Der SCRA kontrollierte in dieser Phase das Spielgeschehen und der Ausgleich lag eigentlich in der Luft. Chancen gab es dennoch auf beiden Seiten, so musste Kobras gegen Fountas in Extremis retten. Auf der Gegenseite hatte erneut Gebauer denn Ausgleich auf dem Fuß, wenig später parierte Strebinger einen glänzend angetragenden Freistoß von Berisha (65.).

Trainer Alex Pastoor brachte mit Casar und Pangop zwei frische Kräfte ins Spiel, noch blieben etwas mehr als zehn Minuten Zeit, um den Ausgleich zu erzwingen. Mit Emanuel Schreiner zog der Übungsleiter aus den Niederlanden dann auch noch seine letzte Option von der Bank. Nennenswerte Ausgleichschancen konnten in dieser Phase allerdings keine erspielt werden und so lief die Uhr weiter unerbittlich gegen den SCRA. Es lief bereits die Nachspielzeit und erneut wollte die Kugel nicht über die Linie. Berisha kam aus kurzer Distanz zum Abschluss, Strebinger verhinderte mit einem Reflex den eigentlich fälligen Ausgleich. Der Keeper blieb dann auch noch gegen Fischer siegreich und hielt den überaus glücklichen Sieg für sein Team fest.

So blieb es schlussendlich bei der bitteren 1:2-Niederlage gegen den Rekordmeister, die Pastoor-Elf belohnte sich leider nicht für einen engagierten Auftritt in Hütteldorf. Kommende Woche steht am Sonntag das nächste Heimspiel auf dem Programm, Gegner ist dann der TSV Hartberg.

SK Rapid Wien - CASHPOINT SCR Altach 2:1 (2:1)
Samstag, 10.08.2019, 17:00 Uhr
Allianz Stadion, 12.800 Zuschauer

Tore: 1:0 Fountas (4.), 2:0 Fountas (10.), 2:1 Gebauer (28.)