Der CASHPOINT SCR Altach remisierte am Samstagnachmittag beim Auswärtsspiel gegen die Wiener Austria. In einer insgesamt Highlight-armen Partie blieben Treffer aus.

Wie schon beim Heimremis gegen die SV Ried in der Vorwoche begann Damir Canadi mit Berkay Dabanli, Pape-Alioune Ndiaye und Jan Zwischenbrugger in der Dreier-Abwehrkette. Neu in die Anfangself rückten Dominik Reiter und Emanuel Schreiner, der den angeschlagenen Boris Prokopic (muskuläre Probleme) in der Mittelfeldzentrale ersetzte. Zudem saß Sandi Krizman zu Beginn auf der Ersatzbank.

Kobras klärt gegen Djuricin

Die Anfangsminuten in der Generali Arena standen bei beiden Teams unter der Überschrift „kompaktes Verteidigen“. Folglich waren Offensivaktionen zunächst eher die Ausnahme. Erst nach 24 Minuten musste Martin Kobras erstmals eingreifen. Nach einem Martel-Zuspiel tauchte Marco Djuricin völlig frei vor dem Altacher Kasten auf, Kobras blieb aber lange stehen und verhinderte den Rückstand.

Auch kurz vor der Pause war der SCRA-Goalie gefordert, als Manfred Fischer im Sechzehner mit links abzog. Wieder war Kobras auf dem Posten, den anschließenden Nachschuss setzte Jukic über das Tor. Es blieben die einzigen beiden nennenswerten Aktionen in den ersten 45 Minuten. Folgerichtig ging es torlos in die Katakomben.

Schwungvolle Anfangsphase in Halbzeit zwei

Zur Pause schien Damir Canadi dann aber die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Rheindörfler kamen viel schwungvoller aus der Kabine und waren jetzt plötzlich auch im gegnerischen Sechzehner ein Faktor. Alleine in den ersten fünf Minuten nach Wiederanpfiff spielten sich Reiter und Co. gleich dreimal gefährlich vor das Austria-Tor. Ein Haudum-Abschluss ging deutlich drüber, Edokpolor setzte seinen Flankenball zu ungenau und Reiter zielte bei seinem Freistoß nur ins Außennetz.

Trotzdem war das Spiel jetzt deutlich besser anzusehen und die beiden Teams bemüht, auch offensiv Akzente zu setzen. Die bis dahin beste Altacher Tormöglichkeit fand Atdhe Nuhiu in Minute 56 vor. Der Altacher Mittelstürmer prüfte Patrick Pentz nach einem Thurnwald-Flankenball, der Austria-Goalie lenkte den Kopfball aber über die Querlatte.

Dreifachwechsel beim SCRA

Damit war die Druckphase des SCRA allerdings vorerst zu Ende. Das Spiel verlor wieder deutlich an Schwung und so setzte Damir Canadi nach 70 Minuten, mit gleich drei Wechseln, ein Zeichen. Sandi Krizman, Noah Bischof und Felix Strauss ersetzten für die letzten 20 Minuten Dominik Reiter, Atdhe Nuhiu und Emanuel Schreiner.  

Demaku sieht gelb-rot

Turbulent wurde es dann aber erst in der absoluten Schlussphase. Erst prüfte Markus Suttner Martin Kobras mit einem wuchtigen Freistoß aus gut 23 Metern Torentfernung. Wenige Augenblicke später versuchte Vesel Demaku einen Elfmeter zu schinden. Schiedsrichter Schüttengruber endtarnte die Schwalbe und zückte die gelb-rote Karte für den Wiener. Somit bestritt der SCRA die Schlussphase in Überzahl.

Kapital konnten die Rheindörfler daraus keines mehr schlagen. Erst als die vierminütige Nachspielzeit schon fast abgelaufen war, drangen erst Sandi Krizman und dann Noah Bischof noch einmal in den Austria-Sechzehner ein. Die beiden Joker verpassten aber den richtigen Moment für den Abschluss respektive das Abspiel zum Mitspieler.

Heimspiel gegen Austria Klagenfurt

So blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden. Mit einem Punkt im Gepäck macht sich der SCRA auf die Heimreise in Richtung Ländle, wo am kommenden Samstag die Austria aus Klagenfurt (17:00 Uhr) zu Gast ist. Tickets sind online unter tickets.scra.at und während der Öffnungszeiten im SCRA-Office erhältlich

FK Austria Wien vs. CASHPOINT SCR Altach 0:0
Samstag, 18.09.2021, 17:00 Uhr
Generali Arena, Wien