Nach der Länderspielpause empfing der CASHPOINT SCR Altach in der 8. Runde der tipico Bundesliga Europacupteilnehmer Wolfsberger AC. Die Rheindörfler waren vor allem im ersten Durchgang die spielbestimmende Mannschaft, der WAC nach der Pause aber effizienter und so setzte es eine unnötige 0:2 (0:0)-Heimniederlage. 

Chefcoach Alex Pastoor schickte sein Team in einer 3-5-2-Formation aufs Feld, in der Spitze agierten Daniel Nussbaumer und Daniel Maderner, dahinter etwas hängend Mario Stefel. Im zentralen Mittelfeld spielte Alain Wiss neben Kameruns Neo-Nationalspieler Samuel Oum Gouet, die defensive Fünferkette bildeten Emanuel Schreiner, Nosa Edokpolor, Jan Zwischenbrugger, Anderson und Manuel Thurnwald.

Guter Beginn des SCRA

Die Uhr zeigte gerade etwas mehr als zwei Minuten an, da fand der SCRA auch bereits die erste Topchance vor. Schreiner zog mit links ab und ohne die folgende Glanztat von Kuttin wäre die Kugel im Kreuzeck eingeschlagen. Generell gehörte den Rheindörflern die Anfangsphase, der Gegner aus Kärnten wurde in deren eigener Hälfte stark beschäftigt.

Altach hatte die Spielkontrolle inne, nach der Großchance zu Beginn konnten aber keine weiteren nennenswerten Gelegenheiten herausgespielt werden. Defensiv stand der SCRA kompakt, arbeitete nach Ballverlusten gut gegen das Spielgerät und ließ seinerseits fast keine gefährlichen Aktionen des Gegners  zu. Allzuviele Abschlüsse gab es in den ersten 45 Minuten nicht mehr, drei Miuten vor der Pause versuchte sich Stefel, sein Schuss landete aber genau in den Armen von Kuttin. So ging es mit dem torlosen Remis in die Katakomben. 

Das Team aus dem Lavanttal kam dann agressiver aus der Kabine, übernahm mehr und mehr die Initiative. Die Rheindörfler waren immer öfters mit Defensivaufgaben beschäftigt und nach etwas mehr als einer Stunde wurde es dann nach einem Liendl-Eckball erstmals richtig gefährlich. Der eingewechselte Peretz konnte Kapitän Kobras aber nicht überwinden. Auf der anderen Seite wurde Daniel Nussbaumer wegen vermeintlicher Abseitsposition zurückgepiffen - der Bregenzerwälder hätte völlig alleinstehend auf WAC-Torhüter Manuel Kuttin zustürmen können. 

Joker Peretz trifft per Kopf

In Minute 73 war es dann aber auf der anderen Seite so weit, Eliel Peretz brachte den Gast aus dem Lavanttal in Führung. Liendl flankte gefühlvoll und punktgenau von rechts und in der Mitte köpfte Peretz unbedrängt zum 0:1 aus Altacher Sicht ein. Die Gäste legten sechs Minuten später eiskalt nach. Nach einem Ballverlust wurde Vinzinger mit einem langen Ball auf den Weg geschickt und bezwang Kobras ins kurze Eck – die Vorentscheidung.

Zu seinem Debüt im Altach Trikot kam dann in der Schlussphase noch Youngster Nana Kofi Babil, der in den letzten zehn Minuten seine ersten Einsatzminuten sammelte. Am Ausgang des Spiels änderte sich nichts mehr, der CASHPOINT SCR Altach unterlag trotz engagierter Leistung gegen den WAC mit 0:2. Die Kärntner präsentierten sich vor allem in den zweiten 45 Minuten eiskalt und nehmen damit die drei Zähler mit ins Lavanttal. Für die Pastoor-Elf geht es am Mittwoch mit dem Cupspiel bei der Vienna (20:25 Uhr Live auf ORF Sport+) weiter.

CASHPOINT SCR Altach – RZ Pellets WAC 0:2 (0:0)
Samstag, 21. November 2020
17:00 Uhr, CASHPOINT Arena

Tore: 0:1 Peretz (73.), 0:2 Vizinger (78.)