Über sechs Wochen nachdem der Spielbetrieb in der österreichischen Bundesliga eingestellt wurde, nimmt der CASHPOINT SCR Altach am kommenden Donnerstag, 23.04.2020, in Kleingruppen wieder das Training auf. Unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen wird die Mannschaft von Alex Pastoor in insgesamt fünf Gruppen erstmals wieder auf dem Trainingsplatz stehen.  

Strenge Hygienebestimmungen

Ein Erlass des Gesundheitsministeriums macht es möglich, dass der SCRA unter bestimmten Auflagen die Trainingsplätze der CASHPOINT Arena nützen kann. So wird die Mannschaft in insgesamt fünf Kleingruppen (mit jeweils fünf Feldspielern und einem Tormann /  eine Kleingruppe ohne Tormann) aufgeteilt. Trainiert wird in zwei Blöcken, um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten. Die ersten beiden Gruppen starten um 14 Uhr, die restlichen um 16 Uhr.

Zuvor wird die gesamte Mannschaft in den kommenden Stunden einem COVID-19-Test unterzogen. Zur Verminderung des Risikos einer möglichen Ansteckung auf dem Trainingsgelände erhalten die Spieler NMS-Masken und halten sich an strenge hygienische Vorschriften. Zusätzlich bleiben die Kabinen und die Duschräumlichkeiten für die Spieler geschlossen. Sie erhalten im Vorhinein ihre Trainingsbekleidung und kommen umgezogen zum Training.

Zuschauer und Medien nicht zugelassen

Aufgrund der weiterhin aufrechten Sportplatzsperre in ganz Österreich bitten wir um Verständnis, dass Zuschauer und Medienvertreter auf dem Trainingsplatz nicht zugelassen sind.

Christian Möckel, Sportdirektor: „Gemeinsam mit unserem Trainerteam und der medizinischen Abteilung haben wir uns in den vergangenen Tagen viele Gedanken darüber gemacht, wie wir das Training unter den gegebenen Voraussetzungen bestmöglich gestalten können. Dabei geht es zum einen darum, die Gesundheit jedes Einzelnen zu gewährleisten, zum anderen aber auch, sportlich das Bestmögliche für uns herauszuholen." 

Alex Pastoor, Cheftrainer: „Die Rückkehr auf den Rasen ist ein wichtiger erster Schritt zurück zur Normalität. Die Jungs mussten in den vergangenen Wochen viel Eigenmotivation aufbringen und sich alleine fit halten. Ein Training in Sechsergruppen ersetzt natürlich kein Mannschaftstraining. Trotzdem versuchen wir im Rahmen der Vorsichtsmaßnahmen das Beste aus unseren Möglichkeiten herauszuholen, um gut vorbereitet zu sein, wenn die nächsten Schritte gesetzt werden können. Ich glaube, jeder Einzelne ist gefragt, diese Situation so anzunehmen, wie sie ist und so gut wie möglich damit umzugehen."

Philipp Netzer, Kapitän: „Nach der langen Zeit zuhause und den vielen Einzeltrainings ist der Hunger auf Fußball mittlerweile riesengroß. Ich freue mich einfach darauf, wieder einige der Jungs sehen zu können und mit dem Ball am Fuß zu trainieren."