1. Matthias, du bist nun seit knapp zwei Monaten beim SCRA. Wie hast du die erste Phase im SCRA Dress erlebt?

Natürlich ist der Wechsel zu einem neuen Verein immer zunächst einmal mit einer Umstellung verbunden. Aber ich habe einige Spieler schon vorher gekannt und die, die ich noch nicht kannte, haben es mir sehr einfach gemacht, mich in die Mannschaft einzuleben. Innerhalb des Teams habe ich mich von Beginn weg rundum wohl gefühlt und auch in Vorarlberg lässt es sich sehr gut leben. Die Verletzung war natürlich bitter, auch weil ich coole Spiele gegen West Ham und Southampton verpasst habe, trotzdem kann ich bislang nur positiv über meine bisherige Zeit in Altach sprechen.

2. Welches waren für dich die ausschlaggebenden Argumente nach Altach zu wechseln und wie hast du dich im Ländle eingelebt?

Georg Zellhofer hat sich sehr um mich bemüht, ich denke die Gespräche waren von Beginn weg sehr offen und gut. Dazu hat mich der Trainer im Urlaub angerufen und dabei ist dann auch schnell klar geworden, dass unsere Ansichten in vielen Punkten übereinstimmen. Das waren für mich die wichtigsten Gründe nach Altach zu kommen. Bisher bereue ich diesen Entschluss keine Sekunde.

3. In der letzten Runde gegen Rapid Wien durftest du nach deiner Verletzungspause erstmals von Beginn weg ran. Bist du mit deiner persönlichen Entwicklung zufrieden?

Ich habe mich sehr darüber gefreut, endlich auch in der Startelf stehen zu dürfen. Leider hat das Ergebnis nicht gestimmt, auch wenn wir über weite Strecken guten Fußball gespielt haben. Persönlich glaube ich, dass ich in den letzten zwei Monaten noch einmal einiges dazulernen konnte. Der Trainer hat eine klare Vorstellung und fordert sehr viel von den Spielern ein, ich glaube, das bringt jeden Einzelnen weiter.

4. Welche Ziele hast du mit dem SCRA in dieser Saison?

Ich bin überzeugt davon, dass wir heuer eine richtig gute Mannschaft hier in Altach haben. Wir wollen uns so früh wie möglich aller Abstiegssorgen entledigen und dann nach vorne schauen. Das obere Play Off hätte den Reiz, dass du keinen negativen Druck mehr hast, sondern wirklich nur noch um die Europacup Plätze kämpfen darfst.

5. Kommenden Sonntag steht das Heimspiel gegen Hartberg auf dem Programm. Du bist selber Steirer, ist so ein Spiel für dich noch etwas Besonderes?

In Hartberg spielen einige meiner Freunde, deshalb freue ich mich auf eine coole Partie. Der TSV hat sich im Sommer gut verstärkt und wird mit Sicherheit ein ganz schwer zu bespielender Gegner. Trotzdem bin ich überzeugt davon, dass wir insgesamt mehr Qualität im Kader haben und mit der Voraussetzung, dass wir diese abrufen können, auch gewinnen werden.

Steckbrief:
Name: Matthias Maak
Geburtsdatum: 12.05.1992
Nationalität: Österreich
Position: Innenverteidiger
Beim SCRA seit: 01.07.2019