1. Leo, im Sommer bist du von unserem Kooperationspartner, der Akademie Vorarlberg, nach Altach gewechselt. Wie fällt dein Zwischenfazit zum Ende der ersten Halbsaison aus, in der du viel Einsatzzeit bei den Juniors sammeln konntest?

Aus persönlicher Sicht kann ich ein sehr positives Fazit ziehen. Ich durfte von Anfang an bei den Profis mittrainieren, gleichzeitig aber bei den Juniors viel Spielpraxis sammeln. So konnte ich mich schnell an den Erwachsenenfußball gewöhnen und habe konstant meine Leistung abgerufen. Bitter war dann am Ende nur, dass wir das obere Play Off knapp verpasst haben. Ansonsten bin ich aber sehr zufrieden mit meinem ersten Halbjahr hier in Altach.

2. In der ersten ÖFB-Cup-Runde bist du gegen Kufstein auch schon einmal für die Profis aufgelaufen. Was war das für ein Gefühl, als dir Alex Pastoor eröffnet hat, dass du dein erstes Profispiel bestreiten wirst?

Es war natürlich sehr aufregend, aber vor allem auch ein unglaublich schönes Gefühl, wenn man im ersten Pflichtspiel gleich einen Einsatz bei den Profis bekommt und der Trainer einem das Vertrauen ausspricht.  

3. Dein Einsatzgebiet liegt vorwiegend defensiv zentral. Auf welcher Position fühlst du dich am wohlsten, wo siehst du deine Stärken und in welchen Bereichen gibt es noch Verbesserungspotential?  

Meine Lieblingsposition ist ganz klar in der Innenverteidigung. Ich glaube, meine Stärken liegen im eins gegen eins defensiv, aber auch im Spielaufbau. Noch ausbaufähig ist sicher das Kopfballspiel und die Mentalität – in diesen Bereichen gilt es hart zu arbeiten.

4. Mit 17 Jahren bist du der Jüngste im Team. Zu welchen Spielern in der Mannschaft schaust du hoch, von wem kannst du am meisten lernen? 

Ich glaube, als junger Spieler kann ich noch sehr viel lernen – gerade im täglichen Training versuche ich mir bei den älteren Spielern auf meiner Position auch mal was abzuschauen. Da würde ich im Speziellen Jan Zwischenbrugger, Philipp Netzer und Matthias Maak nennen, die alle schon viel Bundesligaerfahrung auf der Innenverteidigerposition mitbringen.

5. Bislang trainierst du beim Profiteam und sammelst am Wochenende zumeist Spielpraxis bei den Juniors in der Eliteliga. Welche Ziele hast du dir fürs Frühjahr gesetzt?

Mein größtes Ziel ist das Bundesligadebüt. Wenn es soweit ist, möchte ich bereit sein und darauf arbeite ich jeden Tag hin.

Steckbrief:
Name: Leo Mätzler
Geburtsdatum: 17.04.2002
Nationalität: Österreich
Position: Innenverteidiger
Beim SCRA seit: 01.07.2019