SCRA Partner Gebrüder Weiss ist in über 30 Ländern weltweit tätig. In den vergangenen Tagen hat das Lauteracher Logistik-Unternehmen nun sein zweisprachiges Jahrbuch 2019 veröffentlicht. Da darin auch die Partnerschaft mit dem SCRA ganzseitig beleuchtet wird, haben wir uns mit Projekt-Chef Frank Haas unterhalten.

1. Seit genau einem Jahr ist Gebrüder Weiss nicht nur Premium Partner des SCR Altach sondern mit Logo und Firmenfarbe auch auf den Torwarttrikots des SCRA präsent. Warum passen der SCRA und Gebrüder Weiss aus deiner Sicht so gut zusammen?

Der SCR Altach und Gebrüder Weiss haben viel gemeinsam. Wir sind beide stark in der Region verwurzelt, aber wir richten unseren Blick weit über den regionalen Tellerrand hinaus. Wir sind gut, aber wir wollen auch wachsen und weiter dazu lernen.  Dazu kommt: Unsere Firmenfarbe ist kleidsam, zumindest im sportlichen Bereich. Orange fällt auf, sticht heraus und gibt der Nummer 1 das notwendige optische Extra. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich die Torleute des SCRA in unserem Look sehe.   

2. Gebrüder Weiss hat in den vergangenen Tagen sein Jahrbuch 2019 veröffentlicht, wobei auch das Sponsoring beim SCRA Teil des Inhalts ist. Was ist die zentrale Intention des Jahrbuchs und wie groß ist die Auflage?

Mit dem Jahrbuch informieren wir alle Bezugsgruppen, die ein erhöhtes Interesse an unserem Unternehmen haben. Wir stehen als Logistikunternehmen mitten im Wirtschaftsleben, sind sogar ein systemrelevanter Teil des gesellschaftlichen Lebens, würde ich sagen. Offenheit in der Kommunikation – gegenüber unseren Partnern und Kunden – ist da das oberste Gebot. Dass wir in diesem Rahmen auch über die Hintergründe unserer Partnerschaft mit dem SCR Altach berichten, bietet sich an. Die Auflage liegt bei 5000 Exemplaren.  

3. Über das Sponsoring beim SCRA hinaus ist Gebrüder Weiss sehr aktiv im Sport-Sponsoring. Erzähle doch kurz, was ihr momentan so alles macht und welche Ziele das Unternehmen mit seinem Sponsoring verfolgt.

Wir sagen ja immer „GW bewegt“. Und damit meinen wir nicht nur den reinen Warenverkehr. Wir bewegen auch Daten und wollen, im übertragenen Sinne, Menschen bewegen, mit Herzblut für uns und mit uns zu arbeiten. Um diesen Anspruch zu versinnbildlichen, braucht es emotionale Bilder. Wir engagieren uns daher auch im Sport. Wobei wir immer versuchen, dass die Begeisterung auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überschwappt. Bedeutet: Wir laden unsere Kolleginnen und Kollegen zu den Spielen des SCRA ein, oder organisieren eigene Fußballturniere. Diese Dinge haben Tradition bei Gebrüder Weiss. Neben Fußball haben wir einen gewissen Schwerpunkt im Bereich Radsport. Auch hier gibt es eine wunderbare Verbindung zum Thema Bewegung auf der Straße. Dazu kommt: Der Radsport ist überregional. Und es handelt sich auch um einen wunderbaren Mannschaftssport, bei dem ein Rädchen ins andere greifen muss. Passt also zu uns als Logistiker.   

4. Auch wenn es sich um das Jahrbuch 2019 handelt, lassen sich die letzten Monate bei der Erstellung einer solchen Lektüre nicht ausblenden. Welche Auswirkungen spürt Gebrüder Weiss durch das Corona Virus? 

Gebrüder Weiss hat weltweit über 150 Standorte. Die Antwort muss hier differenziert ausfallen. Generell und global betrachtet spüren wir natürlich unmittelbar die Auswirkungen der stark zurück gegangenen Wirtschaftsleistung und der damit verbundenen Sendungen. Das kann auch durch wachsende Geschäftsbereiche wie Paket oder Home Delivery nicht vollständig kompensiert werden. Aber einmal abgesehen von Volumina, die ja hoffentlich mit dem Anziehen der Konjunktur wieder wachsen werden, hat Gebrüder Weiss in dieser Krise an seinen strategischen Zielen festgehalten – und diese auch umgesetzt. Ich nenne nur das Stichwort Digitalisierung. Wir haben in der Hochphase der Krise einen flächendeckenden ETA-Service gelauncht, der unseren Kunden die Ankunftszeit der Sendungen ständig neu berechnet. Weitere digitale Features werden wir mit dem Start unseres Kundenportals im Herbst auf den Markt bringen. „Die Krise als Chance zu sehen“ klingt nach einem viel zitierten Allgemeinplatz, aber wir haben uns schon sehr bemüht, mit weiteren digitalen Erneuerungen flexible und krisensichere Services anzubieten.  

5. Zum Abschluss noch eine ganz andere Frage. Der SCR Altach hat die Vorbereitung auf die Saison 2020/21 aufgenommen. Was traust du dem Team in der kommenden Spielzeit zu?

Einiges. Werner Gunz erzählt mir regelmäßig von den Entwicklungen im Club und in der Mannschaft. Und ich finde, dass hier sehr solide, aber mit Weitsicht gewirtschaftet wird. Der SCRA ist nicht der FC Barcelona, das ist klar. Aber wenn man weiter so konsequent arbeitet, dann wird der Erfolg nicht ausbleiben. Im Namen von Gebrüder Weiss wünsche ich alles Gute für die neue Saison.