Die SCRA Fußballcamps gehen in diesem Jahr bereits in ihren fünften Sommer. Trotz kurzer Vorbereitungs- und Bewerbungszeit sind die knapp 220 Teilnehmerplätze in Altach, Lauterach, Altenstadt und Bludenz auch 2020 ein echter Renner und voraussichtlich wieder bis auf den letzten Platz ausgebucht. Der Erfolg der SCRA-Fußballcamps ist eng verbunden mit dem Namen Lothar Maier.

Wenn die knapp 60 Kinder am kommenden Montag zum mittlerweile fünften Mal in Altach zum Fußballcamp eintrudeln, wird es für eine Woche lang wieder rund gehen im Gelände der CASHPOINT Arena. Training am Vormittag, Mittagspause mit Unterhaltungsprogramm, dann wieder Training. Dazu kommen besondere Highlights wie der Technikwettbewerb, Besuch der Profimannschaft oder auch das beliebte Abschlussturnier mit anschließender Siegerehrung. Mehr als sechs Stunden verbringen die Kids jeden Tag im Schnabelholz, wollen unterhalten werden und das möglichst abwechslungsreich.

SCRA Sommer-Camps 2020:
Altach (ausgebucht)
Lauterach (10.08. bis 14.08.)
Altenstadt (24.08. bis 28.08.)
Bludenz (ausgebucht)

Wertvolle Arbeit im Hinter- und Vordergrund

Keiner weiß das besser als Lothar Maier. 40 Jahre lang war er Mittelschullehrer in Zwischenwasser, bei den SCRA Camps hat er neben seiner aktiven Trainerrolle die sportliche Koordination inne. Bereits Wochen vor Camp-Beginn erstellt Maier umfangreiche Trainings- und Programmpläne für jeden Trainingstag – jeweils genau abgestimmt auf das Alter der Camp-Teilnehmer. Dazu kommen Gruppen-Einteilungen, Rekrutierung von SCRA-internen und externen Trainern, Gespräche mit den Kooperationsvereinen und vieles mehr, das oftmals unter dem Radar läuft, am Ende aber maßgeblich für den Erfolg der Camps ist. Selbst ehemalige Profis wie Patrick Seeger, Didi Berchtold, Alex Guem oder Hans Trittinger, die in den vergangenen Jahren ebenfalls großen Anteil an der hohen Qualität der SCRA-Camps hatten, verlassen sich auf die Expertise des zweifachen Großvaters.

Angeeignet hat er sich diese als Trainer verschiedener Kampf- sowie Auswahlmannschaften im VFV- und ÖFB-Bereich. Durch Maiers Fittiche gingen spätere Profis wie Enrico Pfister, Sebi Brandner, Ramazan Özcan, Mario Bolter, Dursun Karatay, Michael Liendl, Dario Baldauf oder auch der heutige SCRA-Kapitän Philipp Netzer, um nur einige wenige zu nennen. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit im Vorarlberger Fußballverband hatte Maier auch einige Einsätze als Co-Trainer von Paul Gludovatz beim ÖFB U15- und U17-Nationalteam zu verzeichnen.  

Seit Stunde null dabei

Die SCRA Fußballcamps hat Maier von deren Geburtsstunde im Jahr 2016 an mitgeprägt. Im EM-Sommer startete der SCRA mit jeweils einem Camp in Altach und Altenstadt. Schon im zweiten Jahr kamen mit dem FC Lauterach und Rätia Bludenz zwei weitere Kooperationsvereine dazu. Die im Laufe der letzten Jahre gewachsenen Strukturen erlaubten dann 2019 erstmals auch ein Herbstferiencamp mit neuem Standort in Bezau. Wieder war das Camp ein voller Erfolg und wieder Lothar Maier ein Mitgrund, weshalb das Camp-Feedback auch im hinteren Bregenzerwald unglaublich positiv war.

Unabhängig seiner sportlichen und organisatorischen Fähigkeiten, die er seit über zehn Jahren in beinahe allen Bereichen der SCRA-Nachwuchsabteilung einbringt, sind es aber sein Humor und der Umgang mit Kindern und Kollegen, die Lothar Maier und letztendlich auch die SCRA Fußballcamps ausmachen. Es entspricht Lothars Naturell das nächste Camp immer zum Besten machen zu wollen, denn er weiß: „Es braucht Jahre, um gute Strukturen und Vertrauen aufzubauen, aber nur Sekunden um dasselbe wieder zu zerstören.“ An nicht weniger als diesem Credo werden sich auch die SCRA Camps 2020 wieder messen lassen müssen. Wir freuen uns drauf.

Steckbrief:
Name: Lothar Maier
Geburtsdatum: 20.07.1956
Nationalität: Österreich
Beim SCRA seit: 2008

*Bild unten Beschreibung: 

Kniend von links: Markus Staubmann, Werner Grabherr, Michael Liendl, Markus Meusburger, Ramazan Özcan, Christian Schreiber, Harun Erbek, Sven Unterluggauer

Stehend von links: Lothar Maier, Marco Ender, Dario Baldauf, Pierro Minoretti, Osman Bozkurt, Pascal Kohlhaupt, Mario Bolter, Philipp Netzer, Dario Lepir